Thai Massage

Wirkungsweise nach traditionell asiatischer Lehre

Fundament der Thai-Massage ist das ayurvedische System der 72.000 Energielinien (nadis), von denen in der Thai-Massage zehn (sip sen - สิบเส้น) bearbeitet werden. Über diese Energielinien, auf denen die sogenannten Marmapunkte (Energiepunkte) liegen (im japanischen Shiatsu als Akupressurpunkte bekannt), wird der Mensch nach ayurvedischer Lehre mit Prana (Lebensenergie) versorgt. Prana kann dem Körper über die Atmung zugeführt werden. In den Dehnpositionen der Thai-Massage verbraucht die Muskulatur Sauerstoff und der Mensch wird angeregt, tiefer zu atmen. Intensive Druckmassagen bewirken ebenfalls eine verstärkte Atmung. Ein tiefer Atem fördert Entspannung und Regeneration (vermehrtes Prana). In der Lehre der Thaimassage korrespondiert der Druck auf bestimmte Marmapunkte und Energielinien mit der Linderung unter anderem folgender körperlicher Leiden:

• Kopfschmerzen • Übelkeit • Verstopfung • Durchfall

• Ohrensausen (Tinnitus) • Schlafstörungen • Schock

• Husten • Knieschmerzen • Rückenschmerzen • Schwindel

 

aus wissenschaftlicher Sicht

Masseur bei der Durchführung einer traditionellen Thai-Massage

• Druckpunktmassagen regen die Blutzirkulation an

• In der Dehnung kann die Muskulatur entspannen

• Yogapositionen beeinflussen das skelettomuskuläre System

und wirken sich auf die Körperhaltung aus

• Twists, Beugungen und Streckungen der Wirbelsäule können durch Zug intensiviert werden und haben einen Effekt

auf die körperliche Beweglichkeit.

• Positionen, in denen die Beine angehoben werden,

fördern die Durchblutung und den Lymphfluss

• Die Rotation der Gelenke trägt zur Produktion von Synovialflüssigkeit und damit

zu körperlicher Geschmeidigkeit bei

• In der Tiefenentspannung wird der Parasympathikus aktiviert, sodass die inneren Organe vermehrt durchblutet und der Stoffwechsel angeregt werden

• Achtsame Berührung kann körperliches Wohlbefinden

auslösen, und Hebetechniken können zu einem

Gefühl der Geborgenheit führen